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Gemeinde Schwinkendorf

Reitturnier Schwinkendorf Ortsteile Schwinkendorf, Lupendorf, Tressow, Ulrichshusen, Langwitz Kirche Schwinkendorf
Die Gemeinde Schwinkendorf, bestehend aus den Ortsteilen Langwitz, Lupendorf, Ulrichshusen und Tressow liegt am Rande der Mecklenburgischen Schweiz, inmitten einer reizvollen Endmoränenlandschaft. Schwinkendorf mit Reiterhof, Hotel, Kita, Sportplatz, Reitplatz und Einkaufsstätte liegt im Nordzipfel des Müritzkreises. Schwinkendorf ist vermutlich vor ca. 800 Jahren als deutsche Gründung in der slawischen Siedlungszeit entstanden.
Seither ist der Ort Zentrum des Kirchspiels.
Bis 1832 war Schwinkendorf noch ein freies Bauerndorf, erst danach entwickelte sich die Gutswirtschaft. Mit der Agrargenossenschaft wird die landwirtschaftliche Tradition auch heute noch fortgesetzt. Die Agrargenossenschaft ist der größte Arbeitgeber in der Gemeinde. Seit 2010 vervollständigen eine Tischlerei/Zimmerei und ein Kosmetik- und Fußpflegesalon den gewerblichen Bereich der Gemeinde.
Alljährlich wird durch den Sportverein in Schwinkendorf das Sportfest mit Fußballturnier und Sportlerball organisiert. Ein zünftiges Erntefest, welches durch den Dorfclub mit Unterstützung aller Einwohner vorbereitet und durchgeführt wird, findet traditionell im Oktober statt.
Vom Kirchplatz aus bietet sich ein wunderschöner Blick auf die Kulisse der Schwinkendorfer Kirche, die im Jahre 1495 von einem Bauern auf eigene Rechnung einen Turm bekam. Das Gotteshaus stand zu dieser Zeit schon 250 Jahre und hatte nur einen kleinen Holzturm für die Glocken. Der neue Turm hatte eine Spitze, die 65 Meter hoch gewesen sein soll und von der man Rostock sehen konnte, jedoch erhielt die Kirche 1894 nach einem Brand eine flache Haube. Das Glockengeläut ist heute regelmäßig weithin zu hören. Lohnenswert ist auch ein Blick in das Innere des Gotteshauses mit seinem Altar und den zwei Grabsteinen an der Hinterwand des Chores.
Der Ortsteil Langwitz ist ein kleines Dorf mit einer Gutsanlage, die im Besitz derer von Hahn gewesen ist. Das Gutshaus wird als Wohngebäude genutzt, darin befindet sich auch eine Verkaufsstelle.
Am Ortseingang präsentiert sich eine der modernsten Milchviehanlagen Mecklenburg-Vorpommerns. Diese wurde von der Agrargenossenschaft Schwinkendorf errichtet. Inmitten des Dorfes hat ein Polsterer seine Werkstatt.
Langwitz grenzt an das Naturschutzgebiet "Mittelsee".
Die Ortsteile Lupendorf, Tressow und Ulrichshusen liegen am Rande der mecklenburgischen Schweiz, inmitten einer hügeligen Landschaft. Dem aufmerksamen Wanderer entgeht nicht das Hügelgrab, welches Zeuge der Bestattungssitten der älteren Bronzezeit ist.
In den Ortsteilen Lupendorf und Tressow sind noch deutlich der Gutsdorfcharakter zu erkennen. In Lupendorf befindet sich eine Verkaufsstelle und die Agrargenossenschaft Lupendorf ist hier der größte Arbeitgeber.
Die Jugendlichen des Ortes sind besonders aktiv mit ihrem gut organisierten Jugendclub.
In Tressow gibt es derzeit große Veränderungen durch den Ausbau der Gutsanlage zu einer Feriensiedlung. Zudem beleben zwei junge Unternehmen das kleine Dorf. Die Tressower Frucht-Verarbeitung bietet im Hofladen eigene und regionale Produkte an und geht im Herbst mit der Mobilen Mosterei auf Saft-Tour.
Zum anderen hat ein innovativer Klein-Verlag seinen Sitz im Ort und veranstaltet seit 2004 jährlich die Freiluft-Lese-Galerie "Stubb´nKammer" mit Texten und Illustrationen von Autorinnen und Autoren aus Mecklenburg-Vorpommern.

Besonders der Ortsteil Ulrichshusen hat sich als Konzert- und Festspielstätte seit 1994 einen Namen gemacht. Alljährlich im Sommer zieht es nun tausende Kunstinteressierte in den Schlosskomplex mit der ländlichen Festspielscheune, wo namhafte internationale Künstler, wie Igor Oistrach, Lord Yehudi Menuhin oder Anne Sophie Mutter im Rahmen der Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommerns Konzerte gaben. Karten für die Festspiele bestellen Sie unter der Service-Nummer 0385/5918585, Fax: 0385/5918586.
Schon vom Parkplatz der Festspielstätte ergibt sich ein wundervolles Panorama über den Ort Ulrichshusen mit dem Ulrichshusener See und der Schlossanlage. Dieses Schloss ist eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke Mecklenburgs, welches 1562 durch Ulrich von Maltzan erbaut wurde. Durch ihn erhielten der Herrensitz und das Dorf seinen Namen. Das Schloß steht am Ulrichshusener See und ist nun wieder von einem Graben umgeben. Früher gelangte man nur über eine Zugbrücke in das Innere der Wasserburg.
Seit 1993 ist der imposante Bau in Besitz eines Nachfahren des Erbauers und wurde von Angelika und Helmuth von Maltzan restauriert. Durch große Unterstützung des Landesamtes für Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern und mit Fördergeldern des Landes, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurde das Schloss wieder zu einem bedeutenden Kleinod der Baukunst, umgeben von einem wundervollen Park mit alten Bäumen, Teppichen von Frühblühern und den wiedererstandenen Teichen.
Auch Ferienwohnungen können in Ulrichshusen angemietet werden.
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