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Die Kirche zu Schwinkendorf | ![]() |
| Die Schwinkendorfer Kirche ist ein frühgotischer
Feldsteinbau aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Der weithin sichtbare Turm wurde erst sehr viel später angebaut. Erstmals erwähnt wird Schwinkendorf (Swinekendorp) in einer Urkunde vom 7. Juni 1271, in
der Bischof Heinrich von Kammin das Dorf Rambow, das bis dahin zu Schwinkendorf gehört
hat, zur Kirche Domherrenhagen (jetzt wüste Kirche bei Ulrichshusen) legt. Das bedeutet,
dass Schwinkendorf auch schon vor diesem Datum bestanden hat. Die Kirche ist gegliedert in einen Chorraum (Altarraum) mit einem hohen Gewölbe, und getrennt durch den Triumphbogen ein großes Kirchenschiff, dessen Gewölbe durch zwei Säulen getragen wird. | ||
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Der Altar hat einen Aufsatz im Stil der Spätrenaissance um 1700. Zu beiden Seiten sind zwei Grabsteine mit bildlichen Darstellungen an der Wand befestigt. Sie lagen ursprünglich vor dem Altar und entstanden um 1600. |
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An der Nordwand ist eine Sakristei angebaut. Im Gewölbe der Sakristei wurden
mittelalterliche Fresken entdeckt und 1988 restauriert. Im Turm konnten 1990 / 91 ein
beheizbarer Gemeinderaum und Sanitäreinrichtungen eingebaut werden. Die Orgel wurde 1867
von Wilhelm Sauer, dem Begründer der bekannten Frankfurter (a.O.) Orgelbaufirma,
hergestellt. Sie ist heute die einzige von ihm erhalten gebliebene Orgel mit zwei
Manualen. Im Jahr 2005 konnte sie mit Hilfe von Spenden repariert und wieder vollständig
spielbar gemacht werden. Zur Zeit plant die Kirchgemeinde die dringend notwendig bauliche Sanierung der Kirche. Dazu werden aber noch Spenden und Fördermittel in größerem Umfang benötigt. Auch eine anschließende Neuausmalung der Kirche wäre wünschenswert. Seit 2003 gehört die Kirche mit den dazu gehörigen Dörfern Schwinkendorf, Langwitz, Christinenhof, Lupendorf, Tressow, Hinrichshagen und Levenstorf zur evangelisch- lutherischen Kirchegemeinde Gielow. Weitere Informationen:
Pastor Dr. Christian Burchard Straße der Einheit 60 17139 Gielow Tel/Fax: 039957/20342 E-mail: gielow@kirchenkreis-guestrow.de |
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| Die Kirchgemeinde Schloen ist eine verbundene Kirchgemeinde, zu der sechs Kirchen in Schloen, Groß Dratow, Klein Plasten und Groß Plasten sowie in Varchentin und Deven gehören. Der Pfarrsitz ist Schloen. Das Pfarrhaus in Varchentin wurde verkauft. Im Pfarrhaus in Varchentin hat die Kirchgemeinde ein kleines Gemeindezentrum gemietet. Als hauptamtliche Mitarbeiterin arbeitet z. Z. in der Gemeinde Pastorin z. A. Nadine Kruse. Sie ist zu erreichen unter Tel./Fax: 03991-7513 oder unter der E-Mail: schloen@kirchenkreis-guestrow.de. |
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Die Kirche in Schloen ist ein charakteristischer Feldsteinbau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie zeichnet sich aus durch ihre erhöhte Lage und ihrem wuchtigen Bau mit barockem Turmhelm. Im Innern ist der barocke Altaraufsatz bemerkenswert, dessen Hauptbild eine Kopie des Gemäldes "Die heilige Nacht" von Corregio ist. |
| Die Kirche in Groß Dratow ist ein im Kern rechteckiger Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. In den 70er Jahren musste leider der weithin sichtbare, aber damals baufällige Turm abgenommen und durch eine flache Helmpyramide ersetzt werden. Im Innern imponiert eine einheitliche Holzausstattung aus dem Jahre 1908. |
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Die Kirche in Klein Plasten ist ein charakteristischer Fachwerkbau aus dem Jahre 1731. In den Jahren 1998 bis 2002 ist sie im Äußeren vollkommen restauriert worden. Im Innern steht eine farbliche Restaurierung mit einem Kostenvolumen von 12.000 Euro noch aus. |
| Die Kirche in Groß Plasten ist ein imposanter Rundbau aus dem Jahre 1901. Die Kirche verfügt über eine zweimanualige Sauerorgel, die sich in einem guten Zustand befindet. Die Innenausstattung ist bemerkenswert. -Kronleuchter, Mosaikfußboden, Stühle, Sandsteinarbeiten- | ![]() |
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Die Kirche in Varchentin ist ein Backsteinbau aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Innern sind ein Taufständer aus Gusseisen (2. Hälfte des 19. Jhd.), Relieffiguren enes Schnitzaltars (15. Jhd.) und Tafelbilder (17. Jhd.) bemerkenswert. Die Orgel der Kirche ist eine zweimanualige Wolfsteller-Orgel (Hamburger Meister), die mit großzügiger Hilfe der "Zeit-Stifung" von Grund auf saniert worden ist. |
| Die Kirche in Deven ist ein alter Feldsteinbau als längliches Viereck mit einem steilen Satteldach. Eindrücklich sind die mit Blenden verzierten Giebel der Kirche. Im Innern befindet sich ein Kanzelaltar, der mit acht geschnitzten Figuren verziert ist, die aus einem früheren gotischen Triptychon stammen. Außerdem sind Holzplastiken zu sehen, den Gekreuzigten und eine Pieta darstellend. | ![]() |